Wiedervereinigung - Fluch oder Segen?

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Wiedervereinigung - Fluch oder Segen?

Beitragvon Salem's Lot » Sa 13. Aug 2011, 15:56

arthur hat geschrieben:Nicht nur die Werbeindustrie verdummt ein.
Wenn ich lese wie manche Ostpolitiker über die DDR reden platzt mir der Arsch.
Ich will damit sagen,das was man in der Presse und TV liest oder hört mit vorsicht zu genießen ist.
Auch die öffentlich rechtlichen Sender sind kein deut besser wie RTL oder so.
Ach ja 50 Jahre Mauerbau: Die DDR bestand nicht nur aus Stasi, Flucht,einsperren und so.
Viele haben da gern gelebt.
Für mich ist das vorbei. Vieles war gut und vieles nicht gut.
Es ist jetzt auch nicht alles Gold was glämzt.
Aber alle hohen Tiere die jetzt sagen wie böse allea war, haben in der DDR gelernt und studiert(was nicht jeder konnte)also haben die sich auch angeaßt in irgendeiner Art und weiße.
Darf man natürlich nicht sagen.
Der Kapitalismus beutet die Menschen auch aus.
Jedes System legt die Geschichte für sich aus.
In Frage stellen oder gar Zweifel?
Das will kein System.


Es stimmt, was du über die DDR sagst. Sie war bestimmt kein "kommunistisches Paradies", aber jeder Mensch hatte dort das Recht auf Arbeit, und einen gewissen Lebensstandart. Ich denke auch, dass man die Wiedervereinigung als feindliche Übernahme durch den Westen bezeichnen könnte.
Und dann auch noch die Lüge, dass die DDR angeblich pleite war, stimmt nicht.
Nicht umsonst lese ich mir gerade 'Das Kapital', Bd. 3 von Karl Marx durch.
Und auch die Rolle Gorbatschows: Meiner Meinung nach hat er nur noch dem Großkapital gedient, und durch seine Reformen das Land (die UdSSR) zerstört. Es kann zwar sein, dass er Veränderungen wollte, aber es ist zu viel außer Kontrolle geraten. Und mit Marx, Engels und Lenin hatte es auch nicht mehr zu tun.
"Deep into that darkness peering, long I stood there wondering, fearing,
Doubting, dreaming dreams no mortal ever dared to dream before;
But the silence was unbroken, and the darkness gave no token…" - Edgar Allan Poe
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Re: Wiedervereinigung - Fluch oder Segen?

Beitragvon arthur » Mo 15. Aug 2011, 18:11

Als Fluch sehe ich das nicht an. Ich finde es aber Schei... wenn sogenannte Regimkritiker von damals,
sich über die linken und die DDR profilieren.
Die sollen sich jetzt mal oben in Brandenburg ins Arbeitsamt setzen.
Wo sind denn jetzt diese Leute wie Herr Biermann?
Es wäre schön wenn solche Leute jetzt auch mal die schnauze aufmachen würden,wenn wieder ein großer
Betrieb sene Leute rauswirft.
Es gab noch was anderes wie Stasi und co.
Frag mal solche Reginkritiker wie sie in der DDR gelebt haben und als was sie gearbeitet haben.
Die DDR gibts seit 20 Jahren nicht mehr.
Es gibt wichtigere Themen, Altersarmut, Hartz 4 ,kluft zschwischen arm und reich, das sind Probleme.
In Osten und Westen.
Leider bekommt es die Arbeiterklasse nicht hin, sich einig zu sein. Scheiße ist das.
arthur
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